Pripovjetka jednog ploda
Jesen donosi mnoštvo plodova.
Plodovi sadrže sjemenke.
Da bi nastao novi život, neminovno je umiranje tih sjemenki.
Moga početka se ne mogu točno sjetiti. Ali dok sam bio u obliku pupoljka, osjećao sam često blagi proljetni vjetar koji me prijateljski dodirivao. Lijepi su to dani bili. Samo su noći bile nešto neprijatnije. Ježio sam se od zime. To vrijeme dok sam bio pupoljak, proletilo mi je nekako brzo. Počeo sam osjećati neku čudnu tjesnoću. Toplina izvana me navela na to da malo otkučim prozor svoje kućice. Tako sam osjetio još veću energiju. Nisam mogao odoljeti da otvorim sve prozore i vrata. Iznenada sam bio obavijen svjetlošću. Trebalo mi je dosta vremena da se priviknem. Osluškivao sam i promatrao svoju kuću koja je sada imala oblik jednoga cvijeta. Kažem vam: Prekrasan je to osjećaj!
Bio sam opkoljen zujanjem pčela i toplim sunčevim zracima. Čitava raskoš i čarobnost bijahu natopljeni predivnim mirisom. Želio sam da tako vječno ostane.
Ali, moj raj je bio uništen iznenadnim pljuskom.
Pčele, miris, sunce, moj cvat...Sve je nestalo.
Bio je to bolan osjećaj jer je moje srce očajavalo zbog izgubljenih stvari.
U svoj toj zaprepašćenosti i žalosti umalo da ne zamijetim nešto novo, zbog čega me obuzeo osjećaj strahopoštovanja.
Tajanstveni početak, strah, ljepota i svo oduševljenje-sve stajaše u svojoj savršenosti pred mojim očima. Pretvorio sam se u mladi plod.
Tek sada shvatih gdje se nalazim. Sa mnogo drugih plodova visio sam na jednom velikom drvetu.
Jednoga dana vidjeh ruku koja me podigla i začuh glas: „Ovaj plod mi se dopada.“
Gurnuli su me u jednu staklenu posudu. Tu sam dalje rastao.
Vjetar mi nije mogao naškoditi.
Proždrljive ptice me nisu mogle načeti.
Sunčeve zrake su se danima družile sa mnom.
Kada je došlo vrijeme berbe, ugledao sam, meni već poznatu ruku.
Pažljivo me odvojila od stabla i odnijela u kuću.
Potom sam bio okružen tekućinom, dobivenom iz drugih plodova.
Tako sam ostao živ, te vam ispričah ovu pripovijetku.
Joso Špionjak
joso.spionjak@domaljevac.com
DIE GESCHICHTE EINER FRUCHT
Der Herbst bringt viele Früchte.
Die Früchte enthalten Samen.
Der Samen stirbt und bringt neues Leben hervor.
An meinen Anfang kann ich mich gar nicht so recht erinnern.
Aber als ich dann die Form einer Knospe hatte, da fühlte ich oft den milden
Frühlingswind der mich freundlich berührte. Diese Tage fand ich schön.
Jedoch waren die Nächte weniger angenehm, da es mich immer fröstelte.
Meine Zeit als Knospe verging mir ein wenig zu schnell, denn ich begann eine merkwürdige Enge zu spüren.
Die Wärme von außen verleitete mich dazu, ein Fenster an meinem Haus einen Spalt weit zu öffnen und ich verspürte dadurch eine noch größere Energie. Ich konnte nichts anderes tun als alle meine Fenster und Türe zu öffnen.
Es wurde auf einmal sehr hell um mich herum, so dass ich längere Zeit brauchte bis ich mich daran gewöhnt hatte. Ich lauschte und betrachtete mein Haus, welches nun die Form einer Blume hatte.
Ich kann euch sagen, es war ein prächtiges Gefühl: Das Summen der Bienen sowie warme Sonnenstrahlen umgaben mich. Diese ganze Pracht und dieser Zauber waren obendrein durchtränkt von einem wunderbaren Duft. Ich wünschte, es möge ewig so andauern.
Doch mein neues Paradies wurde von einem plötzlichen Regenschauer weggespült.
Die Bienen, der Duft, die Sonne und meine Blüten waren nicht mehr da.
Es war ein sehr leidvolles Gefühl, denn mein Herz trachtete immer noch nach diesen Dingen.
In all meiner Bestürzung und Trauer übersah ich fast, dass sich mir etwas völlig neues eröffnet hatte und mich überkam ein Gefühl der Ehrfurcht:
Der schleierhafte Anfang, die Angst, die Schönheit und die ganze Begeisterung - sie standen
in ihrer Vollkommenheit vor meinen Augen. Ich hatte die Form einer jungen Frucht.
Erst jetzt konnte ich sehen wo ich mich befinde. Mit vielen anderen hing ich an einem großen
Stamm.
Und eines Tages, sah ich eine Hand die mich hob und eine Stimme sagte-
„Diese Frucht gefällt mir.“ Ich wurde in ein Glas reingeschoben. Da drinnen wuchs ich weiter.
Der Wind konnte mir nichts anhaben. Und die gefräßigen Vögel konnten mich nicht anpicken.
Die Sonnenstrahlen leisteten mir noch an vielen Tagen eine gute Gesellschaft.
Als die Erntezeit kam sah ich wieder die mir bekante Hand. Sie trennte mich sanft vom Stamm und brachte mich ins Haus. Ich wurde umhüllt mit einer Flüssigkeit die aus anderen Früchten gewonnen worden war.
So blieb ich erhalten um euch diese Geschichte zu erzählen.
Joso Špionjak
joso.spionjak@domaljevac.com






















